Steffen auf Reisen

Shizuoka

EDIT: Dieser Beitrag sollte vor meine Abreise nach Indonesien erscheinen. Leider konnte ich diesen aus Zeitgruenden nicht veroeffentlichen. Deswegen wird er jetzt nachgeschoben.

Es sind nur noch wenige Stunden fuer mich in Japan und das Ende kommt sehr schnell. Um meine gedanken, gefuehle, erlebtes und neue Sichtweisen niederzuschreiben brauechte ich laenger als mir Zeit noch in Japan zusteht und deswegen moechte ich mich auf ein Minimum begrenzen.

Es war ein super interessantes Jahr in ARI und wuerde sagen das es bis jetzt mein bestes Jahr in meinem, doch noch recht kurzen, Leben war. Ich konnte so viele Menschen aus verschiedenen Laendern kennenlernen, mit ihnen zusammen Leben und viele Erfahrungen austauschen (ich hab da eher wenig beigesteuert).
Ein Vielen Dank an meine Spender und meine Unterstuetzer, denn ohne Euch haette ich diese Erfahrung nie machen koennen und ich kann nur jedem Empfehlen in das Ausland zu gehen. Auch wenn es nur ein Jahr ist, lernt man so viel durch die andere Kultur und dadurch seine eigene viel besser kennen.

Das vergangende Wochenende war mein letztes Wochenende in Japan und es ist noch ein kleines Wunder geschehen. Mir wurde ein lang ersehnter Traum erfuellt. Ich konnte endlich mal Tee Felder sehen. Eigentlich wollte ich auch Tee Pfluecken, aber aufgrund des stuermischen Wetters konnten wir leider keinen Tee Pfluecken. Also nochmal auf ein neues ;)
Die Participants in ARI hatten dieses Wochenende ein sogenanntes “Homestay Program”. Das heist das die Participants aufgeteilt werden, entweder alleine oder in zweier Gruppen und duerfen dann ein Wochenende bei einer Japanischen Familie wohnen. Um mehr von Japan zu sehen als gewoehnlich. Da es nicht genug Hostfamilien gab musste “leider” Ayako-san (Japanese Participant) nach Hause nach Shizuoka fahren ;) Die Chance war natuerlich perfekt, da Ayako-sans Eltern Tee Farmer sind und es in ihrer Heimatstadt 5000HA Tee Felder gibt. Das hat zum Glueck auch geklappt und ich bin am Samstag nach Tokyo gefahren um Ayako-san zu treffen und wir sind dann zusammen nach Shizuoka gefahren.
Wie schon gesagt hat es leider aus Eimern geregnet und aus dem Ernten wurde nichts und so wurde es ein Observationstrip. Am Sonntag wurde dann als erstes ein heisses Bad in einem Onsen auf einem Berg in Shizuoka genommen. Man konnte natuerlich auch draussen Baden und da es geregnet hat, war es sehr angenehm und man hatte einen Blick auf die Tee Felder. Die Sicht war leider durch den vielen Nebel ein bisschen beschraenkt, aber es war auch gerade durch den Nebel Wunderschoen. Wenn das noch nicht alles gewesen waere, ist noch am Abgrund, neben dem Onsen, eine alte Dampflokomotive langgefahren. Der Wahnsinn – Onsen, Berge, Nebel, Regen und eine der zwei uebrig gebliebenen Dampflokomotiven(SL) aus Japan. Leider kein Foto, da im Onsen natuerlich eine Kamera sehr unangenehm auffaellt.
Am Nachmittag gab es dann die ersehnte Tee Felder besichtigung mit dem Auto und ein Besuch im Tee Museum. Eine wahnsinns Landschaft die man sich auf jedenfall nochmal in Ruhe anschauen muss. Vielleicht will mein Papi das naechste mal mit ;)

So viel von meiner vorerst letzten Reise aus Japan. Am Mittwoch um 4PM geht es dann fuer einen Monat nach Indonesien. Nein, ich werde nicht Urlaub machen. Es ist Teil meines FSJs. Ich werde Studenten von ARI besuchen und schauen wie das Training in ihren lokalen Gemeinden eingesetzt werden kann und ob man in ARI Sachen besser auf die beduerfnisse der Menschen vor Ort trimmen kann. Ich werde versuchen ein paar Zwischenberichte aus Indonesien zu veroeffentlichen. Ich weiss aber nicht wie es mit dem Internet aussieht, darum Bitte auch nicht verzweifeln wenn die Beantwortung einer Email ein bisschen laenger dauert :)

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