Published on July 13, 2010
Vor ein paar Tagen hat es mich für ein paar Tage nach Wien verschlagen. Soweit ich mich erinnern kann war ich vorher noch nie wirklich in Wien. Es wurde also Zeit die Stadt ein bisschen kennen zu lernen. Die Tage vorher hatte ich versucht mir das eine oder andere heraus zu suchen, aber z.B. auf wikitravel steht viel zu viel und ich wollte mich vor Ort inspirieren lassen. Das würde ich nicht jedem Empfehlen, denn es gibt noch mehr zum Bestaunen.
An drei Tagen haben wir dann den Zoo, das Schloss Schönbrunn, Kunst Haus Wien, Hundertwasserhaus, Haus der Musik, Museum Moderner Kunst und zum Schluss eine Architektur Ausstellung die auch noch im MQ war. Nicht zu viel, aber dafür konnte man sich alles in Ruhe anschauen und gemütlich durch die wunderschöne Innenstadt bummeln. Mein Tipp, esst soviel Eis wie möglich, denn es ist verdammt Lecker :) Besonders Fasziniert hat mich die Hundertwasser Ausstellung im KHW und die Interaktiven Museen. Das macht mehr Spaß als sich durch Beschreibungen zu Lesen.
In der Stadt kann man sehr gut mit der Bahn von einem zum anderen Museum fahren und sich dabei noch die Stadt anschauen. Vorher hatten wir uns eine Wien Card für 72h gekauft. Mit der Karte kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel ( CAT nur vergünstigt) benutzen und bekommt noch ermäßigten Eintritt bei fast allen Museen und bei manchen Restaurants. Bei Speise und Trank kann ich das Restaurant “Der Österreicher” im MAK sehr Empfehlen. Verdammt Lecker!
Ich muss sagen das mir Wien sehr gut gefallen hat. Erwartet hatte ich eine viel größere Stadt, aber das ist sie zum Glück nicht und ich glaube das war nicht das letzte mal für dieses Jahr.
Published on June 29, 2010
Reisen, Reisen ab ins ferne Land. Dabei vergisst man dass es im alten Deutschland auch das eine oder andere zu Besuchen lohnt. Das vergangene Wochenende hatte ich die Chance die alte Stadt Bad Hersfeld zu besuchen. Zur gleichen Zeit sind momentan die Bad Hersfelder Festspiele die ein Freilichttheater mit verschiedenen Stücken anbieten. Ich war schon sehr, sehr lange nicht mehr in Bad Hersfeld und muss sagen das ich das Wochenende sehr genossen konnte (abgesehen von den DB Verbindungen). Ob im Theater, beim digitalen Rundgang oder dem Entspannen in dem Kurpark. Wer sich nach Bad Hersfeld verläuft sollte im Ratskeller vorbei schauen (neu eröffnet), denn das Essen ist hervorragend. Ansonsten sollten man sich die Zeit nehmen die Stadt anzuschauen und bei hoffentlich guten Wetter zu entspannen.
Published on May 22, 2010
Auf meinem letzten Rückflug hatte ich noch 10h Aufenthalt in Beijing und ich wollte nicht die ganze Zeit in dem Flughafen verbringen. Also habe ich vorher nachschauen wollen ob ich ein Visa für meinen Zehnstündigen Aufenthalt brauche. Leider konnte ich keine wirklich Verlässlichen Informationen bekommen und so habe ich mir kurz über noch vorher ein Visum für China besorgt, welches ich nicht gebraucht habe. Eigentlich wollte ich mir das eine oder andere in Beijing anschauen, aber ich hatte mich null Vorbereitet und so bin ich dann erst mal direkt zur Touristeninformation gegangen und wollte eine Karte haben. Diese sollte es aber nur gegen Bezahlung geben und dann habe ich das gleich mal gelassen. War im Nachhinein vielleicht ein großer Fehler, aber ohne irgendwelche Vorstellungen in einer Riesen Stadt herumzuirren mit dem Gedanken das man seinen Flug nicht verpassen darf macht schon Spass. So viel habe ich dann aber auch nicht gesehen und habe nur die eine und andere Mall besucht und wurde von Polizisten komisch angeschaut.
Published on March 17, 2010
Zwischen meinen “hot spots” war ich auch noch in Tokyo, Osaka, Kyoto, Mitake, Oizu und in Nishinasuno bei ARI meinem alten Arbeitgeber. Ich konnte viele alte Bekannte wieder treffen und auch wenn die Zeit sehr begrenzt war viel Spaß haben. Ein kleines Erlebnis war noch Fugu zu essen. Es ist jetzt nicht sooooo das Erlebnis und gemerkt habe ich auch nichts. Es schmeckt wie fast jeder “weissfleischfisch”, nur das es weicher ist.

Ein guter Freund hatte mich noch nach Mitake auf seine neue Farm eingeladen. Mitake ist ein Dorf oberhalb von Nagoya in der Gifu-ken. Also sehr weit weg von allem anderen. Es war auch ein kleiner Akt zu dem Dorf zu kommen. Als ich für den letzten Zugabschnitt mir eine Fahrkarte kaufen musste (keine JR line) und sich die ältere Dame bei mir Entschuldigt hat das sie sich vor mir ein Ticket gekauft hat, wusste ich das ich so richtig auf dem Land angekommen war. Es waren kurze, aber unglaubliche, drei Tage auf einer 6h Farm die nur ein Mensch bearbeitet. Ich denke einfach mal dass sich viele nicht 6h vorstellen können, aber es ist riesig wenn man das alleine bestellen muss. Chazu-san (der Farmer) hat eine Ökofarm und verkauft direkt an seine Endkunden im Umfeld. Manchmal helfen ihm sogar seine Kunden um zu Ernten. Wer dazu auch mal Lust hat kann dies gerne machen und ist dazu herzlichst eingeladen. Es lohnt sich, denn Chazu-san hat das beste Ofuro wo ich jemals drin saß. Man sitzt sozusagen in einem Baumstumpf – der Wahnsinn. In seinem Blog schreibt auch ab und zu was in Englisch.
Ich habe den Urlaub sehr genossen und war nicht auf sightseeing tour und deswegen gibt es nur ein paar Fotos aus der “verschiedenen Ecke”. Vielleicht veröffentliche ich noch andere Fotos an anderer Stelle…
Published on March 14, 2010
Bevor ich Hokkaido wieder verlassen musste hat es mich noch nach Tomamu verschlagen. Eine “Gegend” in der Furano-ken. Ich bin mir nicht sicher ob es ein Dorf oder einfach nur der Name des Resorts und der Bahnstation ist. Ich war aber wegen etwas anderem vor Ort und deswegen bleibt das ein Geheimnis ;)
Ich wollte zu der NPO donkoro mit der ich mich schon vor meiner Abreise in Verbindung gesetzt hatte um einen Termin zu vereinbaren. Die NPO ist eine art Schule und Bildungszentrum für Outdoor Aktivitäten. Schulen sowie private Interessierte können die “Natur” nicht nur hinter Glas bestaunen und erleben. Donkoro bietet verschiedenste Aktivitäten an die sich über das ganze Jahr erstrecken. Ich wollte schon immer mal mit einen Hundeschlitten fahren und jetzt bot sich die Chance mit ein paar Sibirischen Huskies durch Hokkaidos Winter zu fahren. Warum also nicht :D
Mit mir waren noch ein Japanisches Pärchen die auch den Nachmittag auf den Schlitten verbringen wollten. Als erstes gab es eine kleine Einweisung über die NPO und dann ging es raus zu dem Schlitten und den Hunden. Erklärung des Schlittens, Bremsen, Lenken und so weiter. Danach hatten wir knapp 20 Minuten Zeit uns mit den Hunden anfreundenden und deren Namen zu merken. Dann wurde alles auf einem Laster verstaut (inklusive Hunde) und wir sind noch weiter in die Berge von Hokkaido gefahren (als ob wir nicht schon im Schnee wären) und die Hunde wurden endlich vor den Schlitten gebunden und es ging los.
Ich habe leider keine Fotos gemacht sondern nur die Mitarbeiter von Donkoro. Wer aber mal in der Gegend ist sollte das ausprobieren. Es kostet nicht viel und macht super viel Spaß. Man sollte nur früh einen Termin Reservieren weil die anscheinend ganz gut ausgebucht sind und natürlich Japanisch Kenntnisse mitbringen. Die Hunde sowie Staff können kein Englisch ;) Das Resultat für mich ist jedenfalls klar. Eine mehrtägige Tour durch irgendein schneebedecktes Land kommt auf meine “muss ich unbedingt machen” Liste.
Published on March 11, 2010
Nachdem ich mich an die Kälte in Sapporo gewöhnt hatte dachte, ich mir das es auch noch Kälter geht. Es ging also mit dem Zug nach Abashiri. Ein kleiner Ort am anderen Ende von Hokkaido. Es ist bekannt für das Hochsicherheitsgefängnis das ich leider nicht anschauen konnte, denn ich habe die Reise aus einem anderen Grund gemacht. Der Plan war das ich in einer Jugendherberge “in der nähe von Abashiri” nächtige. Auf der Homepage stand das es ungefähr eine Stunde dauert um mit dem Bus zu der YH zu kommen. Zeitangaben, eine Stunde, kann auch nur 45 Minuten sein. So jedenfalls dachte ich, aber der Bus fuhr genau eine Stunde und keine Minute länger oder kürzer und das bei Schneechaos. Am Bahnhof wurde mir noch gesagt das heute gar kein Bus mehr fährt, aber meiner vielleicht doch noch fährt! Gegen 21Uhr bin ich in der YH angekommen und musste feststellen das ich der einzige Gast war und der Besitzer ein bisschen verrueckt ist. Seeehr unheimlich im abseits jeder Zivilisation zu sein. Kurz darauf habe ich seine Frau kennengelernt und alles war wieder gut. Das Essen war hervorragend. Geplant waren wieder drei Tage, aber nach zwei musste ich einfach wieder weg :D Ich bin dann wieder nach Abashiri zurück und habe mir ein schönes Onsen Hotel auf kosten meiner Eltern gegönnt. Vielen Vielen Dank. Das war sehr gut und ich konnte die Onsen alle ausprobieren und saut gut entspannen.
Der Grund meiner eigentlichen Reise war das “Ryuhyo – Drift Ice“. Ich wollte mir das Eis auf dem Meer anschauen das von Russland an Japan vorbei kommt. In Abashiri konnte man eine Bootstour buchen und damit richtig durch das Eis krachen. Das habe ich mir jedenfalls gedacht. Es war eher “durch das Eis mogeln”. Wir sind nicht stecken geblieben oder haben keine riesen Eisplatte durchqueren müssen (Meine Reise in die Antarktis muss also doch noch gemacht werden.). Dennoch war es sehr schön anzuschauen und auf jedenfall die Reise wert.
Nachdem ich erstmal wieder in Abashiri war habe ich Erfahren dass es auch noch ein kleines Fest gibt und da musste ich natuerlich auch noch hin *bibber*
Published on February 28, 2010
In den un weiten des Internets bin ich irgendwann mal auf die Hiragana Times gestoßen. Das ist eine Zeitschrift aus Japan mit einer kleinen Spezialität. Jeder Artikel ist in Englisch und Japanisch mit Furigana. Zudem wird anhand von aktuellen Themen die eine oder andere Grammatik gezeigt. Hatte ich mir direkt zu meinem Geburtstag gewünscht und sogar bekommen, aber leider noch keine Zeit (eher weil der Yen momentan so schlimm ist) noch nicht abonniert. Auf jedenfall bin ich in einem Buchladen in Sendai auf die Zeitschrift gestoßen und habe mir die aktuelle Ausgabe gekauft. Ich bin begeistert. Die Artikel sind politische Themen so wie auch normale Berichte und News. Die Ausgabe hat 46 Seiten und bietet somit genug Stoff für einen Monat. Ich würde sogar sagen dass die Zeitschrift auch gut ist um Englisch zu lernen (für Japaner), aber das liest hier ja eh keiner ;)
Beispiel:
So sieht zum Beispiel eine art der Darstellung aus, aber es gibt noch andere. Fuer 10000Yen im Jahr kann man die Zeitschrift jeden Monat ins Haus geliefert bekommen und Ich finde der Preis ist okay. Muss ich nur noch meine Bestellung mal beenden….
Published on February 28, 2010
Es war schon länger ein Traum von mir das Snow Festival in Sapporo zu besuchen und dieses Jahr habe ich es geschafft. Bei dem Festival werden Statuen und Gebäude aus Schnee und Eis abgebildet (für 5 Tage). Das ganze wurde dann mit Bühnenshows und reichlich Essen untermalt. Bei Temperaturen um -10 Grad und Wind konnte man die Kunstwerke in aller ruhe Anschauen ;) Die Wahl meiner Unterkunft ist wie immer auf inos place gefallen. Eine super Hostel die ich jederzeit Empfehlen kann. Nur sollte man richtig Buchen, sonst muss man das Hostel einen Tag früher verlassen. Komischerweise ist mir genau das passiert und somit ist ein Tag mit dem Snowboard im Winde verweht und ich musste mir was neues suchen. Das war aber kein Problem, weil jeder groessere Bahnhof eigentlich eine Hotel vermittlung oder einen Touristen Infostand hat. Somit bin ich dann in einem 1A Kapselhotel gelandet mit 24h Spa. War also zu verkraften und preislich sogar günstiger. Leider können Frauen nicht in den Genuss kommen, weil es nur für Männer ist. Sorry.
Jedenfalls hatte ich viel Zeit mir das Snow Festival anzuschauen und mir die Stadt nochmal genauer anzuschauen. Dazu später mehr und jetzt erstmal Bilder.
Auch wenn bei dem Snow Festival sich alle draußen aufgehalten haben ist das nicht normal für Sapporo. Das meiste spielt sich ein Stockwerk tiefer ab. Eigentlich sind fast alle Geschäfte unterirdisch und sind miteinander verbunden. Das ist wirklich verrückt, weil man sich sehr schnell verlaufen kann ;) Ich habe in einem Department Store einen Laden gesucht und habe nach einer Stunde aufgegeben. Ich wusste dass das Geschäft im ersten Untergeschoss ist, in welcher Strasse und zwischen welchen Department Stores…. trotz Hilfe konnte ich den Laden nicht finden. War irgendwie ein komisches Gefühl.
Verlaufen kann ich mich eigentlich richtig gut und mache dies auch immer absichtlich wenn ich im Urlaub bin um einfach von den “Touristischenwegen” ab zukommen. Dabei habe ich eine kleine Strasse in Sapporo gefunden (natürlich unterirdisch) die mit nichts verbunden ist. Wieso? Wozu?

Published on February 27, 2010
Und schon sind die drei Wochen Urlaub vorbei und ich bin schon wieder eine Woche in Deutschland. Es hat sehr viel Spass gemacht, auch wenn nicht alles so verlief wie ich mir das gedacht habe. So sind halt Reisen ;) Ich konnte viele Freunde treffen die ich seid zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte und es verrückt wieder in Japan zu sein. Vieles hat man wieder erkannt, vieles hat sich geändert und über manches denkt man jetzt anders. Normalerweise bevorzuge ich Länder die ich noch nicht besucht habe für meinen Urlaub, aber Japan ist da irgendwie eine Ausnahme und so hat es sich angefühlt. Man war nicht gespannt was sich hinter der nächsten Ecke versteckt, weil man es schon kennt und somit konnte Ich viel mehr genießen und konnte auf Kleinigkeiten eingehen.

Selbstverständlich habe ich auch neue Sachen erlebt und über die werde ich in den nächsten Tagen oder Wochen hier schreiben. Dafür bin ich 19.860km (halbe Erdumrundung) im Flugzeug geflogen und habe in Japan knapp 5540km mit dem Zug zurückgelegt.
So wirklich weiss ich nicht wo ich anfangen will, aber erst mal etwas was mich auf der ganzen Reise begleitet hat… Meine Tasche. Meine bisherigen Reisen habe ich immer im Backpacker style mit Rucksack durchgezogen. Jeder kennt einen Rucksack und kennt die Vor- und Nachteile. Daher wollte ich diese Reise mit einem normalen Trolley. Da ich nur von Stadt zu Stadt gezogen bin war das sehr Angenehm und man musste nicht immer die ganze Tasche auspacken, wenn man etwas gesucht hat. Doch welche Tasche? Ich habe knapp zwei Monate nach einer ordentlichen Tasche gesucht. Sie durfte nich zu schwer sein, aber musste auch genug Volumen aufweisen (für drei Wochen) und durfte nicht zu Teuer sein. Nachdem die Trolleys in den Laeden nicht gut gefallen haben (meistens zu Teuer) bin ich auf Franky RT bei koffer-direkt.de gestoßen. Preis/Leistung schien soweit super, aber irgendwo muss doch ein Hacken sein. Soweit konnte ich aber keine großen Probleme in den Kundenbewertungen finden und diese haben mich dann auch überzeugt. Ein Koffer mit Rollen, notfalls kann man ihn sogar in der Hand tragen oder auch als Rucksack.
Nach drei Wochen Benutzung kann ich sagen, dass die Tasche super ist. Es ist nichts abgebrochen oder eingerissen und das passiert mir eigentlich immer mit Taschen. Die Rollen funktionieren noch einwandfrei und weisen nur die normale Abnutzung auf. Dennoch sind die Rollen Lauter als ich dachte, aber da kann man drüber hinweghören. Kann ich also nur empfehlen!
Die Bilder sind so gut wie aussortiert und die Notizen entziffert. Dann schauen wir mal nach vorne oben…
Kyōto, 2010
Published on January 29, 2010
Die Stunden sind gezaehlt und bald geht es los. Wie immer werde ich versuchen so informativ wie möglich ueber meine Reise zu Berichten. Letztes mal habe ich getestet wie es ist jeden Tag von dem ipod Touch zu Bloggen. Doch leider war das immer ohne Fotos und ich finde wenn man keine hat, dann ließt es sich nicht so schön. Deswegen werde ich wieder meine vollen Berichte nach dem Urlaub und mit Fotos veröffentlichen. Um im Urlaub aber doch das eine oder andere zu Erzählen werde ich unterwegs den Mikroblogger Anbieter Twitter benutzen um kurze Nachrichten zu veröffentlichen. Wer also schon vorher die eine oder andere Information und Foto sehen will, muss hier vorbeischauen.