Kauai Island

Von O’ahu ging es mit der regional Fluglinie Island Air auf die kleine nördliche Insel Kauai. Eine sehr schöne Insel mit viel Dschungel, kleinen Dörfern und sehr entspannten Menschen mit Aloha.
Untergekommen sind wir auf der östlichen Seite der Insel im Honu’ea International Hostel Kauai. Es gibt nicht wirklich viele Hostels auf der Insel und vermutlich wird hier fast jeder landen (oder in dem anderen zwei Straßen weiter). Es ist klein, fein und man kann es gut mit dem Bus vom Flughafen erreichen. Die Busfahrer sind jedoch auch sehr entspannt und wenn überhaupt fährt nur jede Stunde ein Bus. Das hatten wir leider nicht beachtet, weil wir uns auf Kauai kein Auto gemietet haben.
Das war leider ein Fehler, weil eigentlich braucht man auf jeder Insel ein Auto. Was haben wir also gemacht? Nein kein Auto gemietet sondern sind sehr viel Fahrrad gefahren. Bei Kapaa gibt es einen super Fahrradweg der direkt am Meer entlanggeht und man einfach anhalten kann und in das Meer springen. Falls man auf die idiotische Idee kommt mit dem Fahrrad zu den Wailua Falls zu fahren, ist das auch möglich. Leider führt der ausgeschilderte Fahrradweg auch ein paar Kilometer über den Highway. Kann man machen, jedoch sollte man das nicht mit Kindern machen. Es sind ungefähr 20 Kilometer die auch mal einen Berg hoch gehen und natürlich wieder runter. Bei knapp 40 Grad ist das alles andere als gemütlich. Jedoch wird man am Ende dafür belohnt und man kann die Rückfahrt nochmal genießen ;)
Für einen etwas leichteren, aber auch sehr schönen Hike kann ich den Sleeping Giant empfehlen. Schöner Pfad mit ein bisschen Klettern und schöne Aussicht über die Insel.
Essen kann man in Kapaa auch gut und zwar im Mariachi’s Restaurant oder Java Kai für das Frühstück. Ich hätte gerne noch die Westseite der Insel gesehen, weil es dort noch ein paar mehr Berge gibt, aber ohne Auto hätten wir dafür viel zu früh aufstehen müssen :)

 

Honolulu und O’ahu

Dank eines super Flugangebotes ging es in den Pazifik nach Hawaii. Das war bisher wohl meine längste Flugreise, bis man endlich am Ziel angekommen ist. Wenn man die Stunden zählt, ist man in nur zwei Tagen am Ziel. Dank der Zeitverschiebung war es jedoch der gleiche Tag an dem wir in Europe abgeflogen sind.
Ziemlich fertig sind wir in Honolulu gelandet und haben uns erst einmal einen netten Wagen besorgt und sind zum Hostel The Beach Waikiki Boutique Hostel gefahren. Wir hatten zwar eine Reservierung, jedoch war das Hostel leider überbucht. Wir wurden somit im Waikiki Gateway Hotel untergebracht. Vom Hostel auf ein Hotel upgrade kann man nichts sagen und das Hotel war nicht schlecht. Das eigentliche Problem war eigentlich das Hotel zu finden. Nachdem wir jedoch eine Stunde in Waikiki herumgefahren sind und auch noch von der Polizei angehalten wurden, sind wir gegen zwei Uhr morgens auch endlich angekommen.

Am nächsten Morgen ging es früh los die Insel zu erkunden. Wir hatten uns dazu entschlossen richtung Norden zu fahren und die Strände an der West- und Nordküste zu erkunden. Abseits von Waikiki. Die Insel ist ziemlich dicht bewohnt und man hat selten Stellen wo man direkt in der Natur ist. Muss man sich O’ahu genauer anschauen? Ich glaube nicht. Dafür bieten die anderen Inseln viel mehr.

Falls man doch über die Insel fährt sollte man bei der Green World Coffee Farm anhalten und einen guten Kaffee und Kuchen genießen. Etwas abgefahrenes kann man in Kailua bei A Cup of Tea erleben. Nach ein paar Fahrtstunden wollten wir uns irgend wohin setzen und einen Tee genießen. Das war der einzige Laden den wir in der Nähe finden konnten. Sollte doch ein normaler Tee laden sein oder? Fehlanzeige. Feinstes Porzellan im Stil von Annoschnupf und alles in Rosa gehalten. Als erstes dachten wir das wir in einem falschen Film waren, aber sind dann doch geblieben und der Tee war wirklich gut.

SXSW in Austin

Im Frühjahr ging es zum legendären SXSW in Austin mit der Firma für einen Retreat. Das war sehr angenehm alle einmal richtig kennenzulernen. Aber was hat das Festival zu bieten? Auf jeden Fall viel zu viel. Es gibt hunderte Vorträge und Ausstellungen von allen Tech Größen und man muss sich vorher eine ordentliche Liste machen was und wen man besuchen will. Ansonsten wird man mit Möglichkeiten einfach nur erschlagen.

Austin selber hat natürlich auch viel zu bieten und ist nicht so wie ich mir Texas vorgestellt habe. Wie stelle ich mir Texas vor? Flach und es gibt überall nur Rinderfarmen. Das mag für andere Teile des Staats auch richtig sein, aber Austin hat ein paar wirklich super Hügel und viel grün. Die Stadt selber ist auch sehr angenehm. Vieles kann man Fussläufig erreichen und das Nachtleben ist auch nicht zu verachten.
Das Essen war wie man es sich vorstellt – sehr gut mit viel BBQ. Die Leute wissen schon wie man mit Fleisch umgeht. Wenn man die Möglichkeit hat sollte man Austin einmal besuchen, aber länger als zwei, drei Tage sollte man auch nicht einplanen.

Ein Traum am Praia dos Carneiros

Wenn man in Recife ist hat man nicht so viele Möglichkeiten und deswegen hatte ich mich für eine Tagestour nach Praia dos Carneiros angemeldet. Kleine Tour zu einem wunderschönen Strand.
Nachdem mich die Reisegesellschaft natürlich nicht abgeholt hatte, wurde ein Taxi geschickt welches mich dann zu dem Bus gebracht hat, welches am Highway auf mich gewartet hat. Am Ende hat also alles geklappt und das Hotel hatte sich um alles gekümmert.

Am Strand angekommen war wie erwartet viel los. Man wurde an einem rießen Restaurant rausgelassen und weil ich kein Portugiesisch kann wusste ich auch nicht wirklich was abging. War vielleicht auch besser. Ich wusste nur das es in irgend einer Richtung eine kleine Kirche am Strand geben soll und so bin ich in dem knietiefen Wasser losgewatschelt. Absolut klar und angenehm warm ging es für knapp 45 Minuten am Strand entlang und ohne das jemand einen nervt. Wenn man also den Ausgangspunkt verlässt hat man gleich die ganze Welt für sich. Das tut gut und einen Tag am Strand kann ich auch mal nichts machen. Absolut zu empfehlen! (nur nicht das Restaurant)

Karneval in Brasilien, auf nach Recife und Olinda

Wenn man schon in Köln den Karneval für ein paar Jahre erleben durfte, muss man den auch mal in Brasilien kennen lernen. Vielleicht ist der ja besser ;)
Es ging als erstes nach Recife. Ein paar Tage bevor der Karneval anfangen würde und somit vielleicht ein bisschen Normalität zu erfahren. Mein Hostel war das Cult Hostel in Boa Viagem. Nicht wirklich in der Stadt, aber dafür ein etwas sicheres Viertel und nicht so viel trubel.
Das Hostel liegt nur zwei Straßen vom Strand entfernt. Leider ist wirkliches schwimmen in dem Teil des Meers nicht gewünscht, weil es zu viele Hai angriffe gibt. Ich habe selber keine Haie gesehen, aber wer dennoch in das Wasser will wird an ein paar Stellen von einer art Bucht geschützt. Wer jedoch Strandurlaub machen will, sollte auf woanders hin fahren. Was noch sehr angenehm ist, dass die vielen Strandstühle nichts kosten. Man sollte jedoch etwas zu Essen oder Trinken bei den Leuten kaufen die die Stühle aufbauen. Finde ist ein viel besseres Konzept als an der Nordsee.
Viel mehr kann man eigentlich auch nicht machen. Viele Hochhäuser und Restaurants. Essen muss man immer und deswegen empfehle ich auf jeden fall das Camarada Camarão. Seefood vom feinsten.

Was macht man also in einer Stadt wo man nicht wirklich was machen kann? Man fährt irgendwo anders hin und zwar nach Olinda. Eine kleine Kolonialstadt von den Portugiesen und wunderschön. Am einfachsten kommt man mit dem Bus in die Stadt und schlendert anschliessend durch die kleinen Gassen.