Über das Wochenende nach Barcelona

Was lange währt wird bekanntlich gut und ich wollte schon immer nach Barcelona. Leider hatte es nie geklappt, aber im vergangenen Jahr dann doch. Eine Freundin war zu besuch in der Stadt und man muss die Chance einfach nutzen. Es war nur ein kurzes Wochenende, aber ich konnte einen guten Eindruck von der Stadt bekommen und es hat mir sehr gut gefallen.
Viele kleine Gassen, schöne alte Gebäude, viel Kunst (Gaudi!!!) und leckeres Essen. Es gibt leider viel zu viel zu tun in Barcelona, deswegen würde ich Euch empfehlen nur ein paar Sachen vorzunehmen und die restliche Zeit damit verbringen durch die Stadt zu laufen und sich zu verlaufen. Überall findet man kleine Restaurants oder Cafes die einen einladen etwas zu schnabulieren.
Ich kann jetzt den Hype um die Stadt verstehen und kann eigentlich jedem mal empfehlen vorbei zu schauen.
Für Empanadas hier entlang zum Rekons.

Beppu

Nach zwei entspannten Tagen in Fuefuki ging es dann auch schon weiter. Ich wollte weiter in den Süden und habe mich mal wieder auf die Insel Kyushu gewagt. Ziel war in Beppu einen Freund zu besuchen und die Stadt noch ein bisschen besser kennen zu lernen.

Beppu liegt zwar direkt am Meer, aber ist eben auch von Bergen umgeben. Daher haben wir ein paar kleinere Touren unternommen um die Umgebung von Beppu zu erkunden. Das hat mich eigentlich nur noch hungriger gemacht als ich schon bin. Sehr schöne Wanderwege, Berge, Flusswanderungen und natürlich die bekannten Onsen. Ziemlich unfair, wieso haben wir so etwas in Berlin nicht? Ich kann auf jeden Fall jedem empfehlen mehr Zeit mitzubringen. Wenn man zum ersten mal nach Beppu kommt und die Natur genießen will sollte man schon um die vier oder mehr Tage einpacken.

Wein, das Loof Ashigawa und Onsen

Das Leben ist voller Überraschungen und so lernt man immer wieder neue Dinge im Leben. So lernte ich letztes Jahr das es auch eine Weinbauregion in Japan gibt. Genau dafür ist die Präfektur Yamanashi bekannt und liegt keine 120 Minuten (mit dem Zug) von Tokyo entfernt. Wer den Trubel von Tokyo entkommen will und in einer wirklich schönen Gegend, unweit von Fuji-san, ein paar Tage entspannen will, den kann ich Fuefuki nur empfehlen.

Eine Bekannte betreibt das Loof Ashigawa in den Bergen von Fuefuki. Das Loof ist ein traditioneles Japanisches Haus von 1907 und wurde mit Hilfe von vielen Händen renoviert, weil viele von den Kominka einfach verfallen und es nicht mehr viele existieren. Das Ergebnis lässt sich sehen und man kann super entspannen.
Vom Bahnhof in Shinjuku kommt man mit dem Limited Express der Chuo Line direkt nach Isawaonsen und somit direkt ins Herzen des Weinanbaus.
Auf Reisen ist auch oft der Weg zum Ziel sehr interessant und somit fährt man durch Täler und Berge hindurch. Eigentlich will man nur aus dem Zug aussteigen und genießen. Seht selbst!

Wenn man im Zug geblieben ist, kommt man irgendwann an und kann sich hunderte von Weingüter anschauen und hier und dort ein bisschen testen. Ohne Japanisch Kenntnisse ist das jedoch sehr schwierig, bis unmöglich. Ich empfehle unbedingt jemanden mitzunehmen der Japanisch kann und am besten noch jemanden der die Gegend kennt.
Wir haben ein paar sehr gute Weissweine probiert, jedoch sind die Rotweine doch von sehr leichter Natur und nicht unbedingt das was man kennt.

Im Loof angekommen hat es mich noch einmal umgehauen. Ein wunderschönes Haus, zwischen zwei Bergen in einem “Minidorf”, abgeschnitten von allem. Fantastisch! Viel liebe zum Detail und sehr gemütlich eingerichtet.

Zwei Bekannte waren noch vorbeigekommen und wir haben uns direkt an die Zubereitung des Abendbrotes gemacht. Naja, wir haben nur geschnibbelt und geholfen, aber was ein Essen. Ein prachtvolles 5-Gänge-Menü, natürlich am offenen Feuer direkt im Haus. Kann ich das Bitte jedes Wochenende haben?

Wie sollte man so etwas noch perfektionieren? Genau, mit einem Onsen besuch. Es gibt viele Onsen in Japan, aber manche sind einfach besser als andere. Auf einem Berg, mit umwerfenden Aussicht. Awww…. das Hottarakashi Onsen ist genau was man braucht. Natürlich habe ich keine Bilder, aber schaut euch einfach die auf der Webseite an. Die sagen schon alles aus.

Lohnt es sich? Auf jeden Fall, sogar die Anreise ist bereits ein Erlebnis. Das Loof ist umwerfend und wer Wein, Berge und Onsen mag kann dort ein paar Tage entspannen und die Natur genießen.

Pandas und der Skytree

Nach einer kurzen Pause, von einem Tag, ging es direkt weiter nach Japan. Erster Stop war wie immer Tokyo und es steht noch viel auf der Liste was ich mir in Tokyo anschauen möchte. Dieses mal war der Ueno Zoo und der Skytree an der Reihe.
Übernachtet habe ich in dem hervorragenden Nui. Hostel & Bar Lounge. Ein neues Hostel mit hervorragender Bar und sehr gutem Standort in Asakusa. Sehr zu empfehlen (Sorry K’s House).

Also ging es zum Panda. Das erste Problem war jedoch das ich am Montag vor verschlossenen Toren beim Zoo stand. Vielleicht sollte man sich einfach mal vorher informieren :) Was wäre wenn… bin ich eben am Dienstag wieder gekommen.
Das der Zoo nicht ungemein groß ist war mit klar und so kann man diesen in gut zwei Stunden gemütlich abbummeln. Das Gefängnis von den Pandas war jedoch nicht auf anhieb zu finden und ich musste ernsthaft dreimal den gleichen Weg ablaufen. Irgendwie ist die Beschilderung doch sehr verwirrend gewesen. Am Ende habe ich es geschafft und wie immer ist es doch sehr schön die Tiere zu sehen. Leider in viel zu kleinen Käfigen.

Zufällig war ich kurz nach der Eröffnung des Skytrees in Tokyo und es war nicht möglich ein Ticket zu erhalten. Dieses mal waren wir vorbereitet und haben uns vorher Tickets online reserviert. Kann ich nur empfehlen, auch wenn die Schlange heutzutage nicht mehr so lang ist, mussten wir keine Minute warten und konnten sofort auf den Turm und die Aussicht genießen.
Es ist schon eine beachtliche Struktur und ich finde man hat eine bessere Sicht als vom Tokyo Metropolitan Government Building. Es lohnt sich also die 2000Yen dafür auszugeben. Ist schließlich nicht umsonst das größte Gebäude Japans ;)

Campen bei El Nido

Nach ein paar anstrengenden Tagen in der Stadt muss man sich einfach entspannen und wo kann man das am besten machen als auf einer Insel? Es ging weiter nach Palawan und mit dem Minibus nach El Nido.
Inzwischen hatte sich eine kleine Gruppe gebildet und am Ende sind wir alle in einem Homestay bei einer netten Familie gelandet. Geführt bzw. vorgeschlagen wurde das von dem HakunaMatata Hostel. Einfache, aber nette Unterkunft mit super Pancake Frühstück.

Die Stadt ist nicht wirklich groß und man findet alles wenn man sich nur ein paar Minuten bewegt. Das meiste was die Gäste machen sind die Bootstouren zu den umliegenden Inseln und Sehenswürdigkeiten. So wirklich konnten wir uns jedoch für keine Tour entscheiden und die nette Dame schlug uns vor zwei Touren zu machen und zwischen durch auf einer Insel zu Campen. Preislich hat sich das nicht genommen und Zelte, Verpflegung und Getränke wird gesorgt. Also los!
Eigentlich werden überall die gleichen Touren angeboten. Falls man einfach mal auf einer Insel übernachten will, lohnt es sich zu fragen (Kann man auch bei den 101 Islands machen).

Die Touren sind so wie man sie sich vorstellt und überall gleich. Sehr schöne Inseln, warmes Wasser, leckeres Mittagessen und überlaufene Sehenswürdigkeiten. Hat sich jedoch alles sehr im Rahmen gehalten und man wurde nicht mit Menschenmassen erschlagen wie woanders.  Ich würde es trotzdem empfehlen, weil viel anderes kann man in El Nido auch nicht machen – außer entspannen.